Mautveränderungen in 2015

Köln, 10.09.2015 – In 2015 steigen die Stückgutkosten bis zu 2,6 %.

Gemäß der Studie zu den Mautveränderungen in 2015, die der DSLV beim Steinbeis-Beratungszentrum FOR LOGIC in Auftrag gegeben hatte, steigen die Stückgutkosten bis zu 2,6 %. Eine einheitliche Aussage, dass sich die Maut um x % erhöht, ist nicht möglich. Die Auswirkung unterliegt betriebsbezogenen Durchschnittswerten, Produktivitätsunterschieden und individuellen Sendungsstrukturen.

Die größte Auswirkung auf die neuen Mauttabellen stellt die Flächenmaut dar. Mit der Absenkung der Mautpflicht für Fahrzeuge ab 7,5 Tonnen werden die Vor- und Nachläufe größtenteils mautpflichtig. Damit entsteht ein umfangreicher neuer Verwaltungs-Kostenblock für die Kontrolle der Mautberechnung durch Nahverkehrsunternehmer.

In unsere Mauttabelle sind folgende Veränderungen eingeflossen:

Ab Januar 2015 wurden die Mautsätze in Luftverschmutzung und Infrastrukturkosten aufgeteilt und gemäß einem neuen Wegekostengutachten angepasst.

Ab Juli 2015 wurden weitere 1.100 km Bundesstraßen mautpflichtig. Damit unterliegen nun 12.917 km Autobahn und 2.303 km Bundesstraßen der Mautpflicht.

Ab Oktober 2015 werden die Achsklassen von 2 auf 4 Klassen gespreizt und die Mautsätze neu berechnet. Die Gewichtsgrenze für mautpflichtige LKW wurde von 12 to auf 7,5 to gesenkt.

Emons fasst diese Schritte für seine Kunden zusammen und ändert den Mauttarif zum 1. Oktober 2015.

Pressekontakt

Josef Murer
- Marketing & PR -
Emons Transporte AG
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